Unser Caravan Stellplatz

Es hat uns schon einige schlaflose Nächte gekostet, bis wir uns zu diesem Entschluß durchringen konnten. Für unseren Wohnwagen haben wir uns bzgl. Unterstellmöglichkeit so unsere Gedanken gemacht. Der erste Entschluß, uns irgendwo einen Unterstellplatz zu mieten war schnell verworfen. Der Wohnwagen sollte in unsere Nähe stehen und auch eingesehen werden könnnen. Was blieb uns anderes übrig, als ein Teil unseres Garten zu opfern und ein Stellplatz auf unserem Grundstück zu bauen. Nachdem wir uns mit diesem Gedanken jeden Tag etwas mehr anfreunden konnten ging es an die Plaung und deren Umsetzung.

Zuerst mußten einige Bäume und große Sträucher entfernt werden bevor der Bagger dann mit den Erdaushubarbeiten beginnen konnte. Im Früjahr 2015 wird dann mit den Pflasterarbeiten begonnen.

Ob Größe klein, ob Hölzernbein
Bei den Lo´s muss jeder fleißig sein.

Als wir uns im September 2014 unseren Caravan auf der Camping Salon in Düsseldorf bestellt hatten, machten wir uns noch keine Gedanken über seinen Stellplatz. Aber so mit der Zeit wuchs der Wunsch, der Wohnwagen sollte auch einen guten Stellplatz haben. Der Gedanke ihn irgendwo unterzustellen wollte sich so gar nicht mit uns anfreunden. Irgendwie muss das doch auch bei uns auf dem Grundstück gehen. Nach einigen Überlegungen war dann tatsächlich ein Platz gefunden. Leider wuchsen hier noch etliche Haselnuss-Sträucher und anderes Gehölz.
Es wurde also wiedermal in die Hände gespuckt und mit schwerem Gerät die Fläche von Gehölz befreit und einiges an Erdboden abgetragen, damit wir das Gefälle unseres Grundstückes zur Bordsteinkante ausgleichen konnten. Leider musste aus diesem Grund eine Palisadenreihe gesetzt werden, die dann diesen Höhenunterschied abfangen sollte.
Für uns kein Problem. Diesmal gab es aber eine Neuerung bei uns: Der Beton wurde nicht mit der Hand angemacht – so war das bisher immer – sondern in einer richtigen Betonmischmaschine. Das war schon eine Arbeitserleichterung. Jawohl, auch Achim wird nicht jünger ;-) Grober Kies kam dann als nächstes auf die Fläche, bevor es in die Winterpause ging.
Lange Zeit mussten wir warten, bis Väterchen Frost ein Erbarmen hatte und ein Weiterarbeiten an dem Stellplatz Sinn macht. Nach dem Verdichten der Schicht aus grobem Kies mit einer Rüttelplatte folgte die Lieferung von feinem Kies und der Pflastersteine. Mit vielen fleißigen Händen – jawohl, das war auch neu (in der Vergangenheit wurde alles alleine gemacht) ging es ruckzuck und der Stellplatz war gepflastert.
Fazit: lass dir auch mal Helfen, und richtiges Werkzeug erspart dir Zeit und Rückenschmerzen. Herzlichen Dank an die fleißigen Helfer Markus Schindewolf, Stefan Göldner mit Tim und Anni sowie Roland Junge. Es hat richtig viel Spaß gemacht.

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