Der Anfang

Der erste Zufall war ein Familienbesuch zur Weihnachtszeit. Dort bekam der Sprössling zu Weihnachten eine gebrauchte Märklin H0 in M-Gleis aus Familenbesitz. Ich konnte nicht anders, bastelte und stöberte in den großen Kartons und war voller Freude. Der zweite Zufall war, daß wir gerade die oberste Geschoßdecke unseres Dachbodens dämmten und uns nun dazu entschlossen haben, den Dachstuhl komplett zu isolieren um ihn zu einem "wo-für-auch-immer" Zimmer auszubauen.

Damit das alles Hand und Fuß hat, muss die alte Dachlucke noch umgebaut werden und durch eine Wendeltreppe ersetzt werden. Das dazu noch ein neuer Wanddurchbruch geschaffen werden muß stört nicht weiter. Ich habe "grünes" licht von der Hausherrin ;-)

Da diese ganzen Umbaumaßnahmen noch einige Zeit benötigen und auch nur in der kühlen Jahreszeit gemacht werden können, wer will schon bei über 50 Grad den Dachstuhl ausbauen, habe ich genügend Zeit zum Planen und Probieren.

Endlich ist es soweit: Nachdem das Dachausstiegsfenster gegen ein richtiges Wohnraumfenster getauscht wurde, haben wir unsere alte Dachbodentreppe demontiert und eine neue, dauerhafte Aufstiegsmöglichkeit auf Dachboden geschaffen. Dazu mußte zum Glück kein Wanddurchbruch geschaffen werden. Wir haben uns für eine kleine Wendeltreppe entschieden die uns mit einem kleinen Deckendurchbruch und wenig Stellfläche überzeugte.

Durch den Einbau dieser raumsparenden Wendeltreppe war es uns nun möglich die obere Geschoßdecke komplett zu schießen und mit der Isolierung und Verkleidung der Wände zu beginnen. So langsam wird die endgültige Größe dieses Raumes erkennbar. Eine kleine Heizung wurde auch schon Installiert. Selbstverständlich wurde auch an eine großzügige Anzahl an Steckdosen gedacht. Selbst an die Beleuchtung der Stellen, die später nicht mehr so einfach zu erreichen sind (Schattenbahnhof der Modelleisenbahn) wurde gedacht. Noch ein par Wochen und der Fußboden kann verlegt werden.

Danach dauert es bestimmt nicht mehr lange und die Grundkonstruktion in Spanten Bauweise der Modeleisenbahnanlage kann beginnen. Vielleicht wird das ja zu Ostern schon etwas ;-)

Wieder einen großen Schritt weiter. Die Dachschrägen sind komplett verkleidet und gespachtelt. Nun wandern die ersten Eimer in Form von Farbe und Reibeputz auf den Dachboden.

Dank Internet, wie haben wir das eigentlcih Früher gemacht, und alten Zeitschriften eine Arbeitskollegen wurden die erste Ideen und Anregeungen aufgesaugt. Ich weiß nicht warum, aber scnell war die Entscheidung für Märklin in H0 gefallen.
Nach kurzer Zeit hatte ich einen kleinen Fuhrpark und das nötige Gleismaterial angeschafft.
Parallel zu den Arbeiten auf dem Dachboden, baute ich Keller (der auch frisch Renoviert war) auf einer kleinen Holzplatte einen Kreis mit einigen Abstellgleisen und machte so meine Erfahrungen mit dem neuen Hobby.

Auf der Rückfahrt unseres Kurzurlaubes im Allgäu besuchten wir noch die IMA 2013 in Göppingen. Mit großen Augen gingen wir von Stand zu Stand und waren erstaunt, welche Möglichkeiten es Heute gibt. Zwischen den Anlagen von Heute und denen, die ich vor 4 Jahrzenten gesehen habe, stecken Welten. Besonders beeindruckend waren die Dampflok's, die wir am Bahnhof Göppingen bestaunen und besichtigen konnten.

Es ist nicht einfach, sich im Dschungel der vielen Systeme und Anbieter ein klares Bild zu verschaffen um dann die richtige Wahl zutreffen. Gibt es das eigentlich: Richtig oder Falsch?

Ich habe mich dann für 100% Digital, der Plaungssoftware Wintrack und die Steuerung via PC entschieden. Alles andere kommt dann, wenn es soweit ist.

Aber wie sollte sie nun aussehen, meine Modelleisenbahn? Viel los sollte sein, einen großen Bahnhof und ein BW mit Drehscheibe mit  großem Ringlokschuppen wollte ich vor 4 Jahrzeiten schon haben. So ging es an die Planung des Gleisplanes. Schnell habe ich auch gelernt, wer viel liest kommt nicht wirklich weiter - es gibt eben zuviele Meinungen und Idee und guter Ratschläge. Man muß dann auch mal loslegen und einfach machen.

Vor ein paar Tagen holte ich die bestellte Insider 2013 Dampflok der Baureihe 85 beim Märklin Händler ab. Es musste natürlich gleich alles getestet werden. Nicht alle Funktionen des mfx Decorders waren mit meiner ersten digitalen Zentrale abrufbar. Das war also die erste Erfahrung, aus der gelernt wurde. Da es  nicht wirklich ein Standart gibt und jeder so sein eigenes "Ding" macht und ich unbedingt mit PC fahren will und keine 600 Euro und mehr für eine Zentrale ausgeben wollte, habe ich etwas kleines als Bausatz gekauft. Es funktionierte ja, zwar nur in teilen aber für die ersten Erfahrunge sollte es reichen.

 

Da mir Dampflokomotiven sehr gut gefallen werde ich wohl eher in diesen Epochen planen. Ganz sichr werde ich aber nicht in einer festen Epoche bauen. Ich wuste bis vor eineigen Monaten noch nicht einmal, des es Epochen gibt ;-)
Eifrig wird nun an einem Gleisplan gewerkelt. Ich habe mir dazu einige Beispielgleispläne aus dem Internet angesehen und werde aus jedem etwas nehmen und meienn Platzverhältnissen auf dem Dachboden mit seinen Schrägen und der nicht üppigen Standhöhe anpassen. Hier werde ich wohl sehr viel Kompromisse eingen müssen und nicht alles wie im realen umsetzen können. Aber eigentlich, will ich ja auch nicht nachbauen sondern es so gestalten, wie es gefällt und passt.

Es wird eine Anlage in L-Form mit einem großen Bahnhof, ein BW mit Drehscheibe und Lokschuppen, eine Pendelstrecke, ein Schattenbahnhof mit Kehrschleife, eine 2 gleisige Panoramastrecke und  eine Nebenstrecke entstehen. Mal sehen wie ich das alles unterbekomme

Was aber ganz wichtig ist: Es dürfen auf keinen Fall Berge fehlen.

Es ist vollbracht: Der Ausbau des Dachboden ist nun fertig. Nun kann es wirklich losgehen. Die Testanlage im Keller wird demontiert und die ersten Balken und Bretter können dann auf dem Dachboden verschraubt werden. Eine kleine Ecke richte ich mir dann noch für mein kleines Museum aus vergangenen Zeiten der Technik ein. Ich sammle seit einiger Zeit alte Geräte die etwas über die Epochen der PC Entwicklung erzählen können. Akustikkoppler, Atari, Comodore 64, Modem, Magnetbänder Lochkarten, Bernsteinmonitor mit 10", 286'er Notebook, Röhrenradio, Handy's usw.

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